| Über die Perserkatze - Rassebeschreibung |
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Abstammung Perser gehören zu den ältesten bekannten Edelkatzen, die wahrscheinlich auf Grund einer Mutation entstanden sind. Die ersten Katzen mit langem Fell kamen schon im 16.Jh. nach Europa, die ein Forschungsreisender 1521 aus dem Norden Persiens nach Italien gebracht haben soll. Allerdings stammen heute fast alle gezüchteten Langhaarkatzen von Vorfahren ab, die mit Ausgang des 19.Jh. aus der Türkei und aus Persien eingeführt wurden. Das lange, üppige Fell lässt sie besonders elegant und eindrucksvoll aussehen. Im Laufe der Jahre ist die Perserkatze durch Zuchtprogramme allerdings stark verändert worden. Heute besitzt sie ein kurzes, wie eingedrückt wirkendes Gesicht, einen kompakten Körper und langes, dichtes Fell; sie wird in einer Vielfalt von Farbschlägen gezüchtet. Aussehen Sie haben einen kurzen, dicken und kräftigen Nacken, eine schön gewölbte Stirn, eine kurze Nase mit großem Stopp sowie langes weiches Fell und einen langen buschigen Schwanz. Ihr Gesicht ist flach und ihre Ohren sind gerundet und weit auseinander gesetzt. In den 70ern gab es in den USA viele Massenzuchten, was zu diversen Gesundheitsproblemen bei den Katzen führen konnte. Inzwischen wird durch seriöse Züchter aber dafür gesorgt, das viele Krankheitsbilder wie z.B. der Augenausfluss in ihren Züchtungen nahezu ausgerottet sind und ihre Perserkatzen kerngesunde Stubentiger sind. Wesen/Charakter Das Wesen der einzelnen Perserkatze ist natürlich individuell verschieden, dennoch kann man sagen, dass es sich bei ihr um einen der ruhigsten Vertreter der Spezies Katze handelt. Sie ist nicht so lebhaft wie viele andere Rassen. Perser sind ihrem Besitzer im außergewöhnlichem Maße zugetan, anhänglich und sehr verschmust. Sie ist die perfekte Schoß- und Familienkatze, ja das perfekte Kuscheltier für lange Fernsehabende. Aufgezwungene Liebkosungen erwidert sie jedoch mit Abneigung. Sie sind äußerst liebebedürftig und brauchen viel Zuwendung. Wenn sie rundum zufrieden sind, sind sie sehr angenehme Hausgenossen und folgen Ihrem Herrchen oder Frauchen manchmal wie ein Hund. Die Perser hat nur einen mäßig ausgeprägten Freiheitsdrang. Darum ist sie für die Wohnungshaltung ohne Freilauf sehr gut geeignet. Das ist für ihr langes dichtes Fell sowieso von Vorteil, da sonst schnell Knötchen und Verfilzungen zum Vorschein kommen. Darüber sollte man sich beim Kauf einer Perserkatze auch im Klaren sein. Eine regelmäßige Fellpflege, wie tägliches Kämmen erfordert Konsequenz, Geduld und viel Zeit. Mit anderen Katzen versteht sich die Perserkatze sehr gut, weil ihr Temperament freundlich und sanftmütig ist. |